Familienbund Aachen
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mit Fr. Voigt-Küppers

Gesprächspartner: Frau Voigt-Küppers, Herr Benetreu, Herr Freyaldenhoven und das Ehepaar Heisterkamp

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Mit Politikern im Gespräch ….

24.10.2011 , Eva-Maria Voigt-Küppers MdL, SPD-Landtagsabgeordnete

Gesprächspartner: Frau Voigt-Küppers, Herr Benetreu, Herr Freyaldenhoven und das Ehepaar Heisterkamp

24.11.2011 , Eva-Maria Voigt-Küppers MdL, SPD-Landtagsabgeordnete für Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen

Seit dem Amtsantritt des neuen Vorstands des Familienbunds, DV  Aachen haben eine Reihe von Gesprächen mit gewählten Vertretern  aus dem Bistum stattgefunden, über die hier berichtet wird

Zu Beginn des Treffens wird deutlich, dass Frau Voigt-Küppers auch aufgrund ihrer eigenen Biographie (verwitwet und alleinerziehende Mutter von vier Kindern) eine sehr erfahrene Familienpolitikerin ist. Gemeinsam stellen die Gesprächsteilnehmer fest, dass es darauf ankommt, Familien in Überforderungssituationen zu unterstützen und zu stärken, damit man nicht später vielmehr zur Schadensbegrenzung in Jugendhilfe  und Strafvollzug  investieren müsse. Diese Hilfen sollten vor allem im Bereich von Bildung liegen.

Angesprochen wurden die unterschiedliche Höhe der Elternbeiträge für Kindergartenplätze und die Problematik des beitragsfreien letzten Kindergartenjahres im Gegensatz zum bisher in Aachen praktizierten ersten freien Kindergartenjahr. Wichtig ist allen Gesprächsteilnehmern, dass sowohl in der Elementar- wie auch der Schulbildung großer  Wert auf integrierende Förderung gelegt werden soll, was sowohl für Kinder mit Migrationshintergrund wie auch für Kinder mit Behinderung gilt. Dabei soll stets das Wohl des einzelnen Kindes höchste Priorität haben. Frau Voigt-Küppers betont, dass Verbände durch Informationen und Elternberatung mithelfen können, Eltern bei der Schulentscheidung ihrer Kinder zu unterstützen.

Der Schulkompromiss der jetzigen Landesregierung wird begrüßt, weil er zumindest mittelfristig Ruhe in die Schullandschaft bringt, aber es ist ein Kompromiss.

Der zweite große Gesprächsinhalt gilt dem Thema Pflege und Qualität von Pflege. Dringend wird eine Pflegereform gefordert, wobei es auch um eine Weiterentwicklung des Pflegebegriffs geht, der vor allem auch Hilfen für die dementiell erkrankten Menschen bringen soll. Auch vor dem Thema „Gewalt im Alter“ dürfen wir die Augen nicht verschließen.

Frau Voigt-Küppers begrüßt die Arbeit der Familienverbände und dankt den Mitgliedern des Vorstands des Familienbunds für ihre ehrenamtliche Arbeit. Aber es wird auch deutlich, dass jedes Ehrenamt verlässliche Strukturen braucht, die nur durch Kontinuität einer Hauptamtlichkeit sicherzustellen ist.


Von Monika Herkens

Veröffentlicht am 19.12.2011

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